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nsu...in Erinnerung an die Ermordeten des NSU und ihre Hinterbliebenen"

Auch seit dem Auffliegen des NSU-Netzwerkes fehlt eine adäquate juristische und gesellschaftliche Aufarbeitung. So liegt der Fokus vor allem auf drei Täter*innen des NSU, obwohl längst deutlich
geworden ist, dass zahlreiche neonazistische Netzwerke sowie Mitarbeiter*innen des Verfassungsschutzes bei den Aktivitäten der rechten Terrorzelle involviert waren. Es werden unzählige Reportagen und Artikel über die Gruppe produziert – ein Interesse an den Opfern ist jedoch nach wie vor nicht erkennbar. Im Angesicht eines zähen Gerichtsprozesses und einer schwindenden Aufmerksamkeit für das Thema ist es notwendiger denn je, an die Ermordeten und Hinterbliebenen des NSU zu erinnern.

Qualifiz

Um der zunehmenden Bedeutung von Weiterbildungen im Bereich „Kompetenzfeststellung und Arbeitsmarktintegration“ gerecht zu werden, richtet die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt seit 2010 ihre Qualifizierungsstrategie neu aus. So sollen insbesondere Schlüsselkompetenzen wie interkulturelle Bildung und Diversity in der Belegschaft gefördert werden, ebenso die Potenziale zur Vernetzung und Kooperation zwischen arbeitsmarktrelevanten Akteurinnen und Akteuren und Ehrenamtlichen aus den migrantischen Vereinen. 

IKOE BLKUnsere Kolleg*innen vom IKOE-Team (Interkulturelle Orientierung und Öffnung - Fortbildungs- und Beratungsservice für Verwaltungen) haben 2016 intensiv mit Verwaltungsmitarbeiter*innen im Burgenlandkreis gearbeitet. Während eines Workhsops für Mitarbeiter*innen der Ausländerbehörde Naumburg ist dieser 10-minütige Beitrag des Offenen Kanal Magdeburg entstanden. Sehr eindrücklich beleuchtet er im Gespräch u.a. mit dem Amtsleiter, der Trainerin und der Projektleiterin, warum interkulturelle Öffnung nicht nur ein Trendthema ist sondern für jede Kommune und jeden Landkreis essentiell, dem an Bürgernähe, Zugewandtheit und Beratungsgesprächen auf Augenhöhe gelegen ist. Zufriedene Bürger*innen und Mitarbeiter*innen trotz sprachlicher bis bürokratischer Barrieren sind das Ziel - nichtzuletzt mit dem positiven Nebeneffekt des Imagegewinns der jeweiligen Verwaltung und Region. 

Erklärung zivilgesellschaftlicher Träger (22. August 2016)

Die Trägerlandschaft in Sachsen-Anhalt mit ihren zahlreichen Organisationen, Vereinen und Verbänden steht für eine demokratische Alltagskultur. Es ist unser erklärtes Ziel, uns stark zu machen für ein Klima, das die Freiheit und die Würde jedes*jeder Einzelnen garantiert. Wir engagieren uns gegen jede Form der Ausgrenzung, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit.

Als Trägerlandschaft streiten wir für eine Politik, die sich für alle Menschen in unserer Gesellschaft einsetzt und stehen dafür als Partner*innen zur Verfügung. Basis unseres gemeinsamen Agierens ist unsere Erklärung „Für ein demokratisches Sachsen-Anhalt der Vielfalt und des gegenseitigen Respekts“.

Erklärung der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Sachsen-Anhalt verändert sich – wir verändern mit! Wir bringen uns aktiv in die Gestaltung
unseres Lebensumfeldes ein. Das tun wir als zivilgesellschaftlich engagierte Menschen und
Bürger*innen, als Interessenbündnisse, Organisationen und Vereine, denen es um die
Stärkung des Gemeinwesens in unserem Land geht.
Das Befördern des interkulturellen Dialogs und das Zulassen alternativer Sichtweisen stärkt
die Demokratie.