07. Oktober: 70. Jahrestag der Deportation der Russlanddeutschen
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Eine Gedenkveranstaltung mit Gottesdienst, Ausstellung, Lesung und Zeitzeugenberichten findet von 17.00 - 20.00 Uhr im einewelt haus in Magdeburg statt. Hintergrund: 2011 jährt sich zum siebzigsten Mal der Stalin-Erlass zur Deportation der Russlanddeutschen. Innerhalb weniger Wochen wurden alle sowjetischen Bürger deutscher Herkunft aus den europäischen Teilen der Sowjetunion nach Osten in sogenannte Sondersiedlungen deportiert und anschließend zur Zwangsarbeit im Lagersystem des GULAG verpflichtet. Dies betraf auch tausende an der Kriegsfront kämpfende sowjetische Soldaten deutscher Abstammung. Bis 1955 verblieben die Betroffenen in ihren Verbannungsgebieten unter Sonderaufsicht. Auch danach durften sie in ihre Heimatgebiete nicht mehr zurückkehren. 1964 wurden sie von der Kollektivschuld zwar freigesprochen, blieben aber im Osten der Sowjetunion zerstreut an den Orten der Verbannung leben.Die Veranstaltung findet im Rahmen der "Interkulturellen Woche 2011" in Magdeburg mit freundlicher Unterstützung durch das Landesverwaltungsamt und das Sozial- und Wohnungsamt Magdeburg unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters, Herrn Dr. Lutz Trümper, statt. Weitere Informationen: Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. Orts-/ Kreisgruppe Ottostadt Magdeburg
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