15. Dezember: 200. Geburtstag von Dr. Ludwig Philippson
|
Anlässlich des 200. Geburtstags von Dr. Ludwig Philippson lädt der Verein Jüdisches Soziokulturelles Zentrum „Ludwig Philippson“ e.V. ab 17.00 Uhr zur Festveranstaltung ein. Unter musikalischer Umrahmung durch Svetlana Ozerskaia (Klavier) und Vera Kagan (Violine) wird ein Grußwort von Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper übermittelt. PD Dr. Andreas Brämer aus Hamburg wird über „Ludwig Philippson und die Stellung des Judentums in der Gesellschaft“ referieren. Peter Philippson, der Urgroßneffe des bekannten Rabbiner, Reformer, Menschenrechtlers und Bürgers der Stadt Magdeburg wird sich zu Wort melden, ebenso Vertreter der Synagogen-Gemeinde zu Magdeburg. Alle interessierten Magdeburger sind herzlich zu der Festveranstaltung eingeladen. Diese findet im Foyer des Alten Rathaus Magdeburg, welches sich bei der Hauptwache 4 befindet, statt. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN im Rahmen des LAP Magdeburg sowie mit freundlicher Unterstützung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. AG Magdeburg. Einladung zum Event (*.pdf-Dokument) Hintergrund: Ludwig Philippson (*1811-†1889), Rabbiner der Gemeinde in Magdeburg, war Begründer der religiösen Schule, auch Redner, Publizist, Autor und Verleger des „Isarelitischen Schul- und Predigtmagazins“, des dreibändigen „Bibelwerks“, Begründer der „Allgemeinen Zeitung des Judentums“, des „Jüdischen Volksblattes“ und des „Institut zur Förderung der Israelitischen Literatur“. Philippson war Mitglied des Vereins zur Wahrung der Menschenrechte und in den Märztagen 1848 einer der führenden Köpfe der demokratischen, antifeudalen, oppositionellen Bewegung in Magdeburg. Das Jüdische Soziokulturelle Zentrum „Ludwig Philippson“ e.V. (JSKZ) wurde 2003 von jüdischen ZuwanderInnen gegründet, um ihre eigene Integration aktiv mitzugestalten und gleichzeitig die Mehrheitsgesellschaft für das Leben, die Kultur und die Schwierigkeiten dieser Zugewanderten zu sensibilisieren. Das JSKZ fördert auf demokratischer Grundlage im Sinne der jüdischen Traditionen, Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Konfessionen. Der Verein fördert und pflegt die sozialen Belange seiner Mitglieder und aller Bürger, die sich an den Verein wenden.
Kontakt: Jüdisches Soziokulturelles Zentrum ,,Ludwig Philippson" e.V.
|
























