AGSA Auslandsgesellschaft Sachsen Anhalt e.V.

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Was für ein Fest!

Ca. 300 Gäste – damit hatten wir nicht gerechnet! Wahnsinn, wir haben uns sehr gefreut über den regen Zuspruch und die Wertschätzung, die dem Haus, seinen Organisationen und dem Träger AGSA entgegengebracht wurde.

P1060461An einem Abend wollten wir die Angebote des einewelt haus präsentieren, ins Gespräch kommen…und natürlich feiern. Das dreistündige Festprogramm - von Sozialminister Norbert Bischoff und dem AGSA-Vorsitzenden Krzysztof Blau eröffnet - in dem sich die Akteure des Hauses künstlerisch-musikalisch präsentierten, wurde aus dem Saal auch auf die Leinwand im gegenüberliegenden Kleinkunstraum übertragen. Mancher wärmte sich erstmal bei finnischem Likör am Feuer auf dem Hof auf. Oder trank Kaffee im arabischen Zelt. In Saris und Kangas gehüllt, konnte man sich auch in ein Model für diverse Weltkleidermode verwandeln und auf dem Roten Teppich ablichten lassen. Im Weltladen Magdeburg / Magletan e.V. wurden Geschichten gegen fair gehandelten Kaffee getauscht.

Auch die „Nacht der offenen Tür“ wurde gut angenommen. Die Büros des Deutsch-Vietnamesischen Freundschaftsvereins, des Jüdisch Soziokulturellen Zentrums "Ludwig Philippson" e.V., vom Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt, Kontakt International Magdeburg, der Deutsch-Polnischen Gesellschaft, der Vereinigung der Freunde Palästinas, Meridian, der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit sowie der Crepes- und Infostand der Deutsch-Französischen Gesellschaft nebst Le-Havre-Fotoausstellung waren gut besucht. Jeder Verein steuerte auch etwas für das internationale Büffet bei: Piroggen, Blinschikis, Frühlingsrollen, Qinua-Suppe, Maniok, Rentiergulasch u.v.m. konnten probiert werden.

Zum Publikum gehörten Stammgäste, Kooperationspartner, Politiker, Mitglieder der Vereine des Hauses oder durch die Veranstaltungswerbung aufmerksam gewordene „Erst- oder Neuentdecker“ des Hauses. Sehr viele brachten ihre Familien, Freunde und Bekannten mit, mancher fuhr mit dem Wohnmobil vor - wie z.B. die Landesintegrationsbeauftragte Susi Möbbeck. Die Jubiläumsveranstaltung wurde zum interkulturellen, generationsübergreifenden, entdeckungs- und erlebnisreichen Event, bei dem man sich gemeinsam der einen oder anderen Anekdote erinnerte, über künftige Projekte sinnierte oder den Faden einer gerade neu geknüpften Bekanntschaft aufnahm.

Als Moderatorin führte Juliana Gombe durchs Programm, die, in Angola geboren, in der Ukraine studiert, zu fortgeschrittener Stunde und außerhalb des "Protokolls" in astreinem Russisch „Katjuscha“ anstimmte und dazu von ihren Bandkollegen des Trommeltrios auf Jembe und Cora begleitet wurde - woraufhin spontan der Chor Meridian einstimmte...nur eine zahlreicher Spontanbegebenheiten des Abends:-)

Abschließend bebte noch mal sehr gewaltig der Saal - beim Konzert der Berliner Band APPARATSCHIK. Der Mix aus Russian Folk, Polka und Ska heizte unter dem Slogan „Soviet Grooves and Taiga Tunes“ mächtig ein und spielte sich in die Herzen des Publikums.

Wir sagen herzlich Dankeschön allen Mitwirkenden des Festes und seinen so überaus zahlreich erschienenen bezaubernden Gästen!

 

 

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