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csm Abschluss IKOE 1 4a81a5386e50 Gäste aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft folgten am 6. Juni 2018 der Einladung der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. ins einewelt haus zur Abschlusspräsentation ihres Projektes „Interkulturelle Orientierung und Öffnung – Fortbildungs- und Beratungsservice für Verwaltungen“.
Nach dreijähriger Projektlaufzeit wurde Bilanz gezogen – und die sah sehr gut aus: 
„Wir brauchen Projekte wie dieses mit erfahrenen Partnern und Prozessbegleitern“, betonte die Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, Susi Möbbeck. 

Beispielhaft erläuterte das IKOE-Team Projektschritte und –höhepunkte in einer >>multimedialen Powerpointpräsentation, u.a.:

- das Austauschformat „Ideenwerkstatt“ mit den Integrationskoordinator*innen in den Landkreisen und Kommunen
- die Prozessbegleitung für die Verwaltungsmodernisierung im Burgenlandkreis und in der Stadt Halle
- die Ausbildung von Diversity-Trainer*innen und Berater*innen im Handlungsfeld Verwaltung

Auch das Zusammenwirken mit Projektpartnern verlieh dem Projekt eine große Wirksamkeit und Nachfrage, z.B.:

- die Expertise des Teams als fachlicher Partner für die Industrie- und Handelskammer MD, für die Hochschule Harz, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Stadtverwaltungen von Halle und Magdeburg
- der fachliche und methodische Austausch mit der Landeszentrale für politische Bildung
- die Fach-Verständigung im Themenbeirat
- der Fachtag 2017 “Kommunales Integrationsmanagement in Sachsen-Anhalt”

„Wir brauchen ihr Engagement auch in der Zukunft“ gab Möbbeck das Stichwort zum bereits beantragten IKOE-Folgeprojekt in der zweiten AMIF-Förderperiode.

Das Projekt habe die Kompetenz gezeigt, durch absolute Orientierung am Bedarf einen produktiven Umgang mit wachsenden und wechselnden Herausforderungen zu finden. Auch zukünftig, so Möbbeck, würde der Prozess interkultureller Orientierung und Öffnung durch veränderte Rahmenbedingungen beeinflusst, etwa durch gewachsene Abwehrhaltungen gegenüber Migranten und Geflüchteten und stereotype Bilder.

Die AGSA und das IKOE-Team freuen sich, mit der Bewilligung des Folgeantrags ihre Arbeit als Schnittstellenmanagerin und Moderatorin für nachhaltige Strukturentwicklung für weitere zwei Jahre fortsetzen zu können.

Finanzielle Unterstützung erfuhr das im einewelt haus Magdeburg verortete AGSA-Projekt „Interkulturelle Orientierung und Öffnung – Fortbildungs- und Beratungsservice für Verwaltungen“ von 2015 bis 2018 durch die Europäische Union (Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds) und das Land Sachsen-Anhalt (Integrationsbeauftragte und Landeszentrale für politische Bildung).

Kontakt zur IKOE-Projektleitung:
Dr. Katja Michalak
Telefon 0391/5371-271

Foto: Integrationsportal / Karsten Wiedener