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Logo AGSAWir suchen zum 01. Januar 2019 für den Fachbereich „Europäische Projekte / Engagementförderung“ eine*n

Fachbereichsleitung und Projektkoordinator*in

Es erwartet Sie die Mitarbeit in einem vielfältigen/heterogenen Team, eine anspruchsvolle, herausfordernde und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem wichtigen Zukunftsfeld. Die Bezahlung erfolgt in Anlehnung an den TV-L. Die Stelle ist eingruppiert in Entgeltgruppe 11, die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 40 Stunden (bei teilflexibler Zeiteinteilung, stufenmäßig, lt. Tarif). Die Besetzung der Stelle ist zunächst bis 31.12.2019 befristet (eine Verlängerung wird angestrebt). 

>> Vollständige Stellenausschreibung

20171022 115014Die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) sucht zum 01. Dezember 2018 je eine*n Bundesfreiwillige*n

für das Projekt „Orientierungsberatung“ (Beratung und Begleitung von Menschen mit Migrationsgeschichte)

und zur Unterstützung der Bildungsarbeit des Mauritiushaus Niederndodeleben e.V. im Themenbereich des Globalen Lernens.

Ein Bundesfreiwilligendienst (BFD) bietet Menschen ab 18 Jahren bis ins hohe Alter die Möglichkeit, sich für ein Jahr sozial zu engagieren.

foto webFünf neue Freiwillige starten in unterschiedlichen Projekten der Zivilgesellschaft.
Seit November 2018 begrüßt die AGSA fünf neue Europäische Freiwilligendienstleistende in Magdeburg. Die Jugendlichen leisten ihren einjährigen Freiwilligendienst im Rahmen des Förderprogramms Europäische Solidaritätskorps (ESK) in einer gemeinnützigen Organisation in Magdeburg. Im neuen Durchgang treffen nun insgesamt neun Freiwilligendienstleistende aus Armenien, Bosnien und Herzegowina, Italien, Russland und der Ukraine in unterschiedlichen Projekten freier Träger in Magdeburg aufeinander. Hier haben sie die Möglichkeit, Begegnungen im Rahmen der Internationalen Jugendarbeit oder Städte- und Regionalpartnerschaften zu begleiten, zur Reporter*in im Bürgerfernsehen Offener Kanal zu werden oder Migrant*innenorganisationen bei Integrationsangeboten zu unterstützen.

ikoe webAm 30.10. und 01.11.2018 beteiligte sich das AGSA-Projekt "IKOE - Interkulturelle Öffnung und Orientierung. Koordinierungsstelle Integrationsmanagement Sachsen-Anhalt“ am Fachtag der Landeszentrale für politische Bildung und des Landesschulamts Sachsen-Anhalt „Diskriminierung und Radikalisierung - Demokratiefeindlichkeit begegnen“ in Magdeburg. 

Gut 50 Teilnehmende - von Schulleiter*innen, Polizeibeschäftigten, Schulsozialarbeiter*innen, Lehrer*innen über Mitarbeitende des schulpsychologischen Dienstes und Schulbehörden bis hin zu Vertreter*innen von Koordinierungs- und Beratungsstellen reichte der Kreis – beteiligten sich an den drei von der AGSA angebotenen Workshops.

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Der Monat November steht im ewh im Zeichen spannender Fachveranstaltungen und der Diskussion aktuell-politischer Entwicklungen. Am 8. November lädt die Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN zu einem Fachtag rund um das Thema Arbeitsrecht für Migrant*innen ein, am 16. November organisiert die AGSA-IQ-Servicestelle eine Fortbildung für haupt- und ehrenamtlich Beratende zum "Umgang mit traumatisierten Personen in der Beratungspraxis" und am 27. November richtete sich der Workshop "Umgang mit rassistisch eingestellten Eltern im pädagogischen Alltag" des Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. an Fachkräfte aus Kindertagesstätten und Schulen. Bundesweit schließen sich derzeit Akteur*innen der Kampagne "100 Jahre Abschiebehaft - 100 Jahre unschuldig in Haft" an und organisieren Vorträge, Demos, Diskussionsrunden u.v.m. In Magdeburg lädt am 11. November der Arbeitskreis Antirassismus zu einer Vortragsveranstaltung ins ewh ein.

workshop medien netzAm 29. Oktober 2018 boten die AGSA-Projekte "IKOE - Interkulturelle Orientierung und Öffnung. Koordinierungsstelle Integrationsmanagement in Sachsen-Anhalt" und "Integrationsportal Sachsen-Anhalt" in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Sachsen-Anhalt e.V. (LAGFA) einen Workshop für haupt- und ehrenamtliche Akteur*innen im einewelt haus an. Unter dem Titel "Medienarbeit im Netz" ging es um die Erstellung und Verwendung passender Fotos für die Veranstaltungsankündigung, den Projektbericht, den Kampagnenauftakt etc.

lpkDie AGSA ist neben 54 Organisationen und Personen der Zivilgesellschaft Unterzeichnerin des Positionsapieres "Gegen ein Klima der Angst und DenunziationAngriffe auf die pluralistische Zivilgesellschaft zurückweisen". In der Landespressekonferenz am 19. März 2018 stellten Nicole Anger, Der Paritätische Sachsen-Anhalt, Peter Herrfurth, Evangelische Jugend Mitteldeutschland, Christoph Tekaath, Bistum Magdeburg und Michael Marquardt, Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. das Papier der Medienöffentlichkeit vor. In die Pressemitteilung anlässlich der Veröffentlichung sind zahlreiche Einzelstatements der Unterzeichner eingeflossen, u.a. vom AGSA-Vorsitzenden Krzysztof Blau:

„Die Gesellschaft, in der wir leben und die wir gestalten möchten, ermöglicht und befördert gleichermaßen kulturelle Vielfalt und gleichberechtigte Teilhabe. Wir wollen auch morgen noch in einer Gesellschaft leben, in der Menschen ermutigt statt entmutigt werden, sich zu engagieren und ihre Interessen in Selbstorganisationen zu vertreten.
Dafür setzen wir uns ein.“

Erklärung zivilgesellschaftlicher Träger (22. August 2016)

Die Trägerlandschaft in Sachsen-Anhalt mit ihren zahlreichen Organisationen, Vereinen und Verbänden steht für eine demokratische Alltagskultur. Es ist unser erklärtes Ziel, uns stark zu machen für ein Klima, das die Freiheit und die Würde jedes*jeder Einzelnen garantiert. Wir engagieren uns gegen jede Form der Ausgrenzung, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit.

Als Trägerlandschaft streiten wir für eine Politik, die sich für alle Menschen in unserer Gesellschaft einsetzt und stehen dafür als Partner*innen zur Verfügung. Basis unseres gemeinsamen Agierens ist unsere Erklärung „Für ein demokratisches Sachsen-Anhalt der Vielfalt und des gegenseitigen Respekts“.

Erklärung der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Sachsen-Anhalt verändert sich – wir verändern mit! Wir bringen uns aktiv in die Gestaltung unseres Lebensumfeldes ein. Das tun wir als zivilgesellschaftlich engagierte Menschen und Bürger*innen, als Interessenbündnisse, Organisationen und Vereine, denen es um die Stärkung des Gemeinwesens in unserem Land geht.
Das Befördern des interkulturellen Dialogs und das Zulassen alternativer Sichtweisen stärkt die Demokratie.