Woche 47

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Mo. 18 Nov, 2019 - So. 24 Nov, 2019

Mo. 18 Nov, 2019

Deutschland – eine Republik für alle? - Bestandsaufnahme und Perspektiven zum 30. Jahrestag des Mauerfalls (Mo. 18 Nov, 2019 18:00 - 21:00)

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Anfang des Jahres machte eine Studie der Sozialforscherin Naika Foroutan von sich Reden, die die Benachteiligung von Muslim*innen und ehemalige DDR-Bürger*innen gegenüber Westdeutschen u.a. anhand des Lohnniveaus, der gesellschaftlichen Position
und der Aufstiegschancen beschreibt. Den Vorwurf Westdeutscher, sich nicht genügend vom Extremismus zu distanzieren, ziehen laut Studie ebenfalls beide Gruppen mit um die 40 % auf sich. 

Doch welche Schlüsse können wir daraus ableiten? Wie gehen wir damit um, dass sich Menschengruppen in unserer Republik abgehängt fühlen bzw. ihnen eine strukturelle Benachteiligung attestiert wird? Wie erliegen wir einerseits nicht der Gefahr, Stereotypen zu verfestigen, andererseits aber auch nicht einer Verklärung menschenverachtender antidemokratischer Einstellungen? Wie beugen wir einer Spaltung der Gesellschaft vor? Wer ist eigentlich das „Wir“ und wo möchten wir uns in 10 Jahren zum 40. Jahrestag des Mauerfalls sehen? 

Das Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung und die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. laden gemeinsam zu dieser Podiumsveranstaltung ein.
Der Eintritt ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.

Di. 19 Nov, 2019

Es gibt an diesem Tag keine Termine.

Mi. 20 Nov, 2019

Es gibt an diesem Tag keine Termine.

Do. 21 Nov, 2019

Lyrikabend mit Malgorzata Ploszewska (Do. 21 Nov, 2019 19:00 - 20:30)

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Malgorzata Ploszewska wurde 1956 in Plock, Polen geboren und lebt seit 1985 in Reutlingen. Sie ist Grundschullehrerin, Theaterpädagogin, Kulturschaffende, Dichterin, Journalistin, Dolmetscherin der polnischen Gebärdensprache und Literatur-Übersetzerin. Ihre
Arbeiten reichen von Lyrik über Essays bis zu kulturpolitischen Reportagen für polnische regionale Zeitschriften. 

Als Lyrikerin betreut sie u.a. das städtepartnerschaftliche Literaturprojekt „Postskriptum zur Poesiebrücke“ mit Darmstädter und Plocker Dichter*innen und die „Lyrikbrücken“ von Bernd Kebelmann und anderen blinden Lyriker*innen Europas als Übersetzerin, Assistentin und künstlerische Beraterin.

Die Lesung wird organisiert vom Friedrich-Bödecker-Kreis in Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit der AGSA und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Fr. 22 Nov, 2019

„Frauen*rechte und Frauen*hass. Antifeminismus und die Ethnisierung von Gewalt“ (Fr. 22 Nov, 2019 19:30 - 21:00)

Antifeminismus will die Errungenschaften der (queer)feministischen Bewegungen zurückdrehen: durch Begriffsumdeutungen, durch Angriffe auf reproduktive Rechte, auf Ressourcen und Gleichstellungsmaßnahmen. Paradoxerweise hat die antifeministische Rechte
andererseits »Frauenrechte« dort für sich entdeckt, wo die »weiße Frau als Opfer« eine neue, doch zugleich altbekannte, Mobilisierungskraft entfalten kann: in Kandel, Chemnitz, Wien oder Berlin. Dagegen stellt dieses Buch einen Feminismus, der die Fundamente einer patriarchalen Ordnung aus einer grundlegend antifaschistischen Haltung heraus hinterfragt.
Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Anmeldung bis zum 06.11.2019.

Sa. 23 Nov, 2019

Gesprächskreis Rechts (Sa. 23 Nov, 2019 11:00 - 17:00)

Der Gesprächskreis Rechts der Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin greift regelmäßig aktuelle und brisante Themen im Schwerpunkt Neonazismus und Strukturen/Ideologien der Ungleichwertigkeit auf und richtet sich an Fachpublikum wie Wissenschaftler*innen,
Journalist*innen oder Multiplikator*innen. Referieren werden u.a. Kerstin Köditz, (MdL Sachsen), Micha Nattke (Kulturbüro Sachsen) und Pascal Begrich (Miteinander e.V.).

DieTeilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Anmeldung bis zum 06.11.2019.

 

So. 24 Nov, 2019

Es gibt an diesem Tag keine Termine.
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