Abgeordnetengespräche zu integrationspolitischen Positionen

Runder Tisch für Zuwanderung und Integration gegen Rassismus lädt zum Gespräch im einewelt haus

Herkunftsnachweis: © AGSA

Am 26. August 2025 fand im einewelt haus Magdeburg ein Abgeordnetengespräch mit Tobias Krull MdL und Tim Teßmann MdL von der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt statt. Eingeladen hatte der Vorstand des Runden Tisches für Zuwanderung und Integration gegen Rassismus gemeinsam mit seinen Mitgliedern.

Im Gespräch stellten die beiden Landtagsabgeordneten ihre integrationspolitischen Positionen vor und beantworteten die Fragen der Teilnehmenden. Die Themenpalette reichte von der notwendigen Gestaltung von Interkulturellen Begegnungen über den gesellschaftlichen Umgang mit Rassismus bis hin zur Zuwanderung von Fachkräften und dem Zustand der Willkommenskultur in Sachsen-Anhalt. Es war ein sehr wertvoller Austausch. Die AGSA bedankt sich herzlich bei Tobias Krull und Tim Teßmann für das offene und freundliche Gespräch.
 
Wir sind seit vielen Jahren als Mitglied und im Vorstand beim Runden Tisches für Zuwanderung und Integration gegen Rassismus vertreten. Die Geschäftsstelle hat ihren Sitz im  einewelt haus Magdeburg und wird durch den Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. organisiert.
 
Hintergrund "Runder Tisch":

Im Jahr 1993 wurde der Runde Tisch gegen Ausländerfeindlichkeit in Sachsen-Anhalt als eine Initiative der christlichen Kirchen, der Synagogengemeinde zu Magdeburg und des Deutschen Gewerkschaftsbunds (Landesverbandes Sachsen-Anhalt) gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit gegründet. Seit der Zusammenschließung des Runden Tisches mit dem Bündnis für Zuwanderung und Integration in Sachsen-Anhalt 2017 führt er nun gestärkt unter dem Namen „Runder Tisch für Zuwanderung und Integration, gegen Rassismus“ seine Arbeit fort.
Der Runde Tisch organisiert seine Mitgliederversammlungen und Arbeitssitzungen als Besuche bzw. "Runde Tische vor Ort" und Reflexionen zu akuten Problemen ausländischer Bürger*innen und insbesondere geflüchteter Menschen in Sachsen-Anhalt. Ziele der Runden Tische vor Ort sind die Wahrnehmung von Defiziten, die Vermittlung von positiven Impulsen in der Öffentlichkeit und die praktische Lösung von Problemen. Dabei wird ein Dialog zwischen Zivilgesellschaft, staatlichen Behörden und kommunalen Verwaltungen angestrebt.

Die Schirmherrschaft des Gremiums übernahm in der Vergangenheit der*die Landtagspräsident*in von Sachsen-Anhalt, so nun auch Dr. Gunnar Schellenberger. Derzeit sind 28 Mitglieder am Runden Tisch vertreten.

Web:
https://www.rundertisch-sachsenanhalt.de/

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