Rückblick: Feierliche Eröffnung „Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt 2026“
Ein starkes Zeichen für die lebendige Gegenwart: Am 8. März 2026 fand in der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt der feierliche Auftakt zum Projekt „Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt 2026“ statt. Schon im Foyer tauchten die Gäste in die Atmosphäre einer alten jüdischen Stadt ein – inklusive Markttreiben sowie traditioneller Künste und Gewerke. Den künstlerischen Rahmen gestalteten das Theater „Lomir“ (Rostock), Künstler sowie Kinder und Jugendliche aus den jüdischen Gemeinden Sachsen-Anhalts. Die Anwesenheit der Oberbürgermeister von Halle und Magdeburg, Alexander Vogt und Simone Borris, unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung.
„Jüdische Kultur ist kein Programmpunkt, sie ist Teil des jüdischen Lebens.“
Mit diesen Worten machte Rimma Fil (Geschäftsführerin Landesverband) deutlich: Dieses Projekt ist Ausdruck der Vielfalt der drei orthodoxen sowie der liberalen Gemeinde im Land. Inessa Myslitska (Vorsitzende Landesverband) betonte, dass Dialog und Bildung bereits mit dem Projekt 2025 für landesweite Sichtbarkeit sorgten. Auch 2026 steht im Zeichen von respektvollem Miteinander und gegenseitigem Verständnis.
Auch wir als Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt sind eng verbunden:
- Begleitung im Projektbeirat
- Gemeinsame Events im einewelt haus & zu den Interkulturellen Wochen Magdeburg
- Neue Dialogreihe „Stadtgespräch“: Am 19. März begrüßen wir Inessa Myslitska im einewelt haus.
Ministerpräsident Sven Schulze bekräftigte, dass er über den verlängerten Staatsvertrag verbindliche Unterstützung garantiert und fest an der Seite der jüdischen Gemeinden steht.
Weitere Ehrengäste und Redner:
- Dr. Josef Schuster (Zentralrat der Juden in Deutschland)
- Max Privorozki (Jüdische Gemeinde Halle)
- Daniel Fabian (Landesrabbiner)
Gemeinsam blicken wir voller Vorfreude auf ein ereignisreiches Jahr und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
Webseite des Landesverbandes Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt: