Städtepartnerschaft im Fokus: Delegationen aus Radom, Sarajevo und Le Havre zu Gast in Magdeburg
Brückenbauer für Europa: AGSA stärkt Magdeburger Städtepartnerschaften im einewelt haus und im Rathaus
Mitte Februar wurde Magdeburg erneut zum Drehkreuz für bürgerschaftliches Engagement und internationale Zusammenarbeit. Als Dachverband und Förderin der Städtepartnerschaften begleitete die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) die Delegationen aus Radom, Sarajevo und Le Havre durch ein intensives Programm.
Auftakt im Rathaus (16.02.26)
Gleich zu Beginn der Reise hatten wir die Möglichkeit, mit den Repräsentanten unserer polnischen Partnerstadt Radom intensiv über die weitere Entwicklung der Städtepartnerschaft zu sprechen.
Der offizielle Empfang im Alten Rathaus durch Oberbürgermeisterin Simone Borris bot einen würdigen Rahmen für den Austausch. Im Mittelpunkt standen:
• die Stärkung der kommunalen Partnerschaft,
• die Intensivierung der Jugend- und Bildungszusammenarbeit,
• neue Impulse im Rahmen von Erasmus+-Projekten,
• sowie konkrete Perspektiven für gemeinsame Vorhaben im Jahr 2026.
Die Vertreterinnen und Vertreter aus Radom – Emil Jaskulski und Dominika Dębska-Cieślik – zeigten großes Interesse an einer noch engeren Zusammenarbeit mit unserer MO Deutsch-Polnische Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.
Das einewelt haus als lebendiger Begegnungsort (17.02.26)
Am zweiten Tag fungierte das einewelt haus Magdeburg als Ort des intensiven Austauschs.
Der Stellvertretende Bürgermeister von Sarajevo, Predag Puharic und seine Projektreferentin Lejla Beslagic zeigten sich sehr interessiert, mit der AGSA noch stärker im Bereich des European Solidarity Corps, beim Eurocamp des Landes Sachsen-Anhalt und im Rahmen von ERASMUS+-Projekten die städtepartnerschaftlichen Beziehungen zu verstärken. Christoph Bailleul, Physiklehrer aus Le Havre freute sich, Iris Hildebrandt und Cornelia Frost aus unserer MO Deutsch-Französische Gesellschaft Magdeburg wiederzusehen. Man kennt sich sehr gut von den regelmäßigen Bürgerreisen beider Städte und der Schulpartnerschaft mit der IGS Regine Hildebrandt.
Wir freuen uns sehr über die konstruktiven Gespräche und die guten Ergebnisse. Die Begegnungen haben erneut gezeigt, wie tragfähig und zukunftsorientiert unsere Partnerschaft ist. Gerade in bewegten europäischen Zeiten setzen wir damit ein starkes Zeichen für Verständigung, Austausch und gemeinsame Verantwortung.
Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für den engagierten Dialog – wir blicken mit Zuversicht auf die nächsten gemeinsamen Schritte.