Ausstellung „Mosaik der Blicke“ im einewelt haus eröffnet
Ausstellung „Mosaik der Blicke“ im einewelt haus eröffnet
Am 6. März wurde im einewelt haus Magdeburg die Ausstellung „Mosaik der Blicke – Migrantisierte Ansichten auf Magdeburg“ feierlich eröffnet. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, die eindrucksvollen Illustrationen von Minka Felder kennenzulernen und mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen.
Die Ausstellung macht Perspektiven von zugezogenen und rassismuserfahrenen Menschen auf Magdeburg sichtbar. Im Mittelpunkt stehen persönliche Geschichten, Alltagserfahrungen und Blickwinkel, die im öffentlichen Diskurs oft zu wenig Beachtung finden – insbesondere vor dem Hintergrund des Anschlags vom Dezember 2024.
Für den musikalischen Rahmen sorgten der Kinderchor „Blumenblätter“ sowie die Solistin Larissa Shevchuk vom Vokalensemble „Singende Ukraine“, das von dem AGSA-Mitgliedsverein Harmonia gegründet wurde. Ihre Beiträge verliehen der Eröffnung eine würdige und einladende Atmosphäre.
Die Besucher*innen nahmen sich Zeit für die Ausstellung, kamen miteinander ins Gespräch und erhielten Einblicke in den Entstehungsprozess der Graphic Novel. So wurde die Vernissage nicht nur zu einer künstlerischen Präsentation, sondern auch zu einem Ort des Austauschs über Zugehörigkeit, Sichtbarkeit und gesellschaftliche Teilhabe.
Als Trägerin des einewelt haus unterstützt die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) Formate, die interkulturelle Begegnung, Dialog und zivilgesellschaftliches Engagement stärken. Seit vielen Jahren ist das einewelt haus ein Ort, an dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und gesellschaftliche Fragen gemeinsam verhandelt werden. Die Ausstellung „Mosaik der Blicke“ setzt dafür einen wichtigen Impuls.
Die Ausstellung und das Begleitprogramm werden von der AGSA-Fachstelle "Weltoffen, Solidarisch, Dialogisch" in Kooperation mit dem AGSA-Projekt "Interkultur 2026" umgesetzt. Die WSD-Fachstelle in Magdeburg wird von Engagement Global gefördert und durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt finanziell unterstützt. Begleitet wird WSD durch die Stiftung Nord-Süd-Brücken. "Interkultur 2026" wird vom Land Sachsen-Anhalt und der LH Magdeburg gefördert.